Donnerstag, 2. März 2017
STO03
»Die Kränkung, die diese Leute empfinden, wenn in einem historischen Text das Wort „Neger“ fällt, ist echt. Aber der Trick ist: Man tut so, als sei die eigene Meinung unmittelbar von der Hautfarbe abgeleitet. Man maximiert das Ich, unterschlägt aber, dass zu diesem Ich eine Weltsicht gehört, die für die Deutung von Begriffen und Sachverhalten ungleich wichtiger ist: Ich fühle mich von dem Wort „Negerlein“ in einem 50 Jahre alten Kinderbuch so verletzt, weil das meinem Weltbild entspricht. Es geht nicht um Gefühle, es geht um Ideologie.«

Herr Yücel über Leute, die ihre Gefühlsausbrüche ihrer Ideologie verdanken.

Ein Teil der Ideologie besteht wohl aus Ereignisse und Gefühle sind eins. Jetzt laß mal in Gedanken diese Gruppe im Gleichschritt sich erlebniseignisorientiert empowernören,

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